Ödipus
Ödipus entstand in seiner ersten Fassung als Extrakt von Sieben gegen Theben. Dort wird eine Vorgeschichte erzählt, sozusagen: The Rising of Theben… Sie war in seiner Erzählform und Formgebung noch sehr naiv, und wurde mit der vorhandenen Erfahrung beim Impulse-Festival mit großem Erfolg ein zweites Mahl aus der Taufe gehoben worden.
Der wahre, ungeheuerliche Schrecken der Ödipusgeschichte wird hier in atemberaubernder Verzerrung von über 30 Figuren dargeboten. Aber das Helmi nimmt seine Geschichte ernst und stellt sich auf die Seite des Gebeutelten: Ödipus hat den Humor des Chancenlosen. Mit einer gesunden Mischung aus Neid und Verbitterung zeigt Ödipus, wie ein Schmerzensmensch über sich hinauswächst. Am Ende wird er sanft umarmt, als entschuldigten sich die Götter für das Leid, das sie ihm angetan haben.
Emir Tebatebai: Socke, Laios, Ödipus als Kind, Schafe, Mann, alter Mann
Brian Morrow: Iokaste, Adoptiveltern, Laios, Kackwurst, Diskogänger,
Theiresias, Hades
Florian Loycke: Socke, König Pelops und Sohn, Wächter, Hirtenhund klein und groß, Schafe, Freund, Orakel, Sphinx, Volk, Pestkranker, Antigone, Ismene, Eteokles und Polyneikes, Regentropfen, Wolke und Untoter
Text/Storyboard: Helmi/Aischylos
Puppen: Florian Loycke
Danke an Jakob Dobers
Dauer ca. 50 Minuten
"We are family": Eine Besprechung zu "Ödipus" beim Impulse-Festival 2007





