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Respektloser Schiller
Berliner Morgenpost,
09. Juli 2009 -
Endlich mal wieder ein
richtiger Klassiker
Berliner Zeitung,
03. Juli 2009 -
Klapp- und Großmäuler
Mannheimer Morgen,
22. Juni 2009
Am Arsch - Die Räuber
nach Friedrich Schiller
Die Räuber sind eine Mädchengruppe und ihr Idol heißt Britney Spears. Sie laufen umher in der Natur. Sie tanzen. Sie singen im Kollektiv und ohne Elektronik. Den im Wald herrschenden Kastraten sind sie ein Dorn im Auge. Ihr schöner Anführer Karl hat alles hinter sich gelassen: Seine Verlobte Amalia, seinen verkümmerten kleinen Bruder Franz und Maximilian, den ehernen Vater. Auch seinen alten Diener. Sechs Jahre ist das nun schon her. Das Warten hat alle verändert, und nun spitzt sich die Sache zu: Karl entführt Kermit, den Frosch. Franz ist ein verträumter Hypochonder, seine Lieder sind traurig. Er kriegt weder die Braut noch die Liebe des Vaters. Zu später Stunde steigert sich die Schloss-Seele zu wunderlichen Eruptionen. Bei Mord kann man nicht zurück.
Die Räuber erhalten einen Hilferuf von Amalia. Sie erreichen das Schloss inmitten der Krönungsfeierlichkeiten von Franz. Aber nichts ist wie es scheint, und die Katastrophe nimmt ihren Lauf...
Mediathek: Fotos von "Am Arsch die Räuber"
SPIEL: Okka Hungerbühler, Stephanie Stremler, Florian Loycke, Brian Morrow, Emir Tebatebai
PUPPEN: Florian und Felix Loycke
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Florian Loycke
BÜHNE: Torsten Passfeld
TEXT: Marcus Braun
DRAMATURGISCHE MITARBEIT: Rebekka Kricheldorf, Peter Loycke
ASSISTENZ: Michelle Bray
PRODUKTION: Tom Stromberg
Die Berliner Gruppe Das Helmi macht sich mit unkonventionellen Klassiker- und Filmadaptionen einen Namen, bei denen sie Kunst und Trash, Popmusik und Puppenspiel aufeinanderprallen läßt.
Das Helmi gastiert regelmäßig bei diversen deutschen und internationalen Festivals.
Eine Produktion von Das Helmi in Koproduktion mit den
15. Internationalen Schillertagen Mannheim und dem Ballhaus Ost. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
BERLINPREMIERE 01. JULI 2009


